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Der Handel mit Rohstoffen trägt zu etwa einem Drittel des weltweiten Güter-Handels bei und wird aufgrund des wachsenden Energiebedarfs der globalen Bevölkerung weiter an Bedeutung gewinnen. Die Dynamik des Energiegeschäfts von Öl, Gas, Strom, Kohle wie auch weiteren Energieträgern aus fossilen Ressourcen oder erneuerbaren Energien entwickelt sich dabei parallel zur Erweiterung diverser Technologien und geopolitischer Ereignisse, etwa dem Bau der Gas-Pipeline „Nord Stream 2“ zwischen Deutschland und Russland oder schlichtweg hinsichtlich des fortschreitenden Klimawandels, stetig weiter.

Neben der Knappheit vieler Rohstoffe unterliegt die Preisbildung bei Commodities dabei auch maßgeblichen Produktions- und Marktstrukturen. Die chinesische Dominanz in Kerngeschäftsfeldern der Energie-Branche ist beispielsweise eine der großen Herausforderungen, mit denen sich diverse Unternehmungen derzeit konfrontiert sehen. Chinas Investitionen in erneuerbare Energien in Milliardenhöhe bergen dabei ein Gefahrenpotenzial für die Vorreiterrolle von Deutschlands und Europas Unternehmen, auch hinsichtlich maßgeblicher Zukunftstechnologien, das heute schon spürbar und absehbar ist.

Das Management der mit dem Rohstoffhandel verbundenen Geschäfte wird also neben verschiedenen weiteren Aspekten auch hinsichtlich Risikobewertung, Volumenmessung, Qualitätsprüfung und Transportplanung immer komplexer. Energie- und Versorgungsunternehmen müssen hierbei das passende Gleichgewicht zwischen Kontinuität und flexibler Anpassung finden, um im Wettbewerb mit anderen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil zu behalten.

Der Sektor der erneuerbaren Energien hält dabei einen steigenden Anteil am Sektor der Kraftstoffe sowie der neuen Strom- und Wärmeerzeugung. In den vergangenen Jahren wurde in Deutschland nicht nur ein beeindruckendes Wachstum am Markt bei gleichzeitiger Senkung der Kosten, sondern auch eine CO2-Reduktion um 27 % gegenüber dem Bezugsjahr 1990 verzeichnet. Neben klassischen Bereichen der Wasserkraft und Biomassen-Energie gehören Wind- und Sonnen-Energie, insbesondere Onshore-Windkraftanlagen und Photovoltaik, zu den Sparten mit dem aktuell größten Entwicklungspotenzial, da unter anderem die Stromgestehungskosten günstiger als neue Kohle-, Kern- und GuD-Kraftwerke sind.

Konventionelle Kraftwerke aus fossilen Ressourcen wie Kohle, Öl und Gas bleiben bis zum Ausbau der Netz- und Speicherinfrastruktur demnach weiterhin von zentraler Bedeutsamkeit, nicht zuletzt schon wegen des überproportionalen Beitrags an der weltweiten Wärme-Erzeugung, als Treibstoffe im Mobilitätssektor sowie für die globale Stromgewinnung.

Flüssigerdgas (LNG) als Brückentechnologie gilt dabei als eine der am schnellsten wachsenden Energiequellen der Zukunft. Dank des wachsenden Anteils am weltweiten Energiemix wird Erdgas nicht mehr nur zum Heizen verwendet, sondern offeriert ein vielfach erweitertes Anwendungsspektrum. So bietet die tiefkälteinduzierte Komprimierung von Erdgas mittels hochentwickelter Kältetechnologien zu LNG eine wirksame und klimaschonende Alternative der Energieversorgung im Vergleich zu Erdöl und Kohle. Auch Erwartungen des BMWi, dass eine 50%ige Abwicklung des internationalen Gashandels bis 2030 über sauberes LNG als Erdöl- und Kohlesubstitut bei der Energiegewinnung oder als Antriebsalternative zu Diesel- und Schweröl im Mobilitätssektor erfolgen wird, zeigt das zukunftsweisende Potenzial des verflüssigten Erdgases auf. Für viele marktführende Unternehmen der Energie-Branche überzeugt die platzsparende Alternative aufgrund seiner hohen Energiedichte mit größerer Reichweite und Kostenvorteilen im Vergleich zu beispielsweise Erdöl, dessen Reserven zusehends verknappen. Da das emissionsarme LNG flexibel über den Transport zu Wasser oder zu Land verteilt werden kann und so nicht auf Pipelines angewiesen ist, kann ebenfalls eine wirtschaftlich wichtige Verringerung der Abhängigkeit zu russischem Erdgas erreicht werden.

Neben dem allgemeinen, gesellschaftlichen Interesse an einer klimaschonenden Energie-Gewinnung, können auch Unternehmen selbst eigene Vorteile aus emissionsarmen Energieträgern herbeiführen. Je weniger Co2-Emissionen ein Unternehmen mit seinen emissionshandelspflichtigen Anlagen generiert, desto weniger von den an jene Unternehmung ausgegebenen handelbaren Rechten werden benötigt und können im Sinne eines internationalen Emissionshandels gewinnbringend veräußert werden. Durch weniger Treibhausgas-Emissionen kann ein Unternehmen also auch so seine wirtschaftlichen Erfolge multiplizieren.

Eine sich an die Energie-Gewinnung anschließende Automatisierung des Energiehandels mittels Systemlösungen ermöglicht dabei, Beschaffungs- und Portfoliomanagement-Prozesse zu digitalisieren und so Nutzen für Versorger wie auch deren Kunden zu erzeugen. Modular aufgebaute System-Plattformen schaffen die Voraussetzung, Lastganganalysen, Angebotskalkulationen und Orderausführungen zu aktuellen Marktpreisen durchzuführen, welche Effizienz beim Einkauf selbst bei minimalen Mengen und Kostenvorteile über einen Intraday-Marktzugang mit sich bringen. Von solch optimaler Energie-Beschaffung und Portfolio-Bewirtschaftung profitieren nicht nur Energie- und Versorgungsunternehmen, sondern auch Verbraucher, letztlich nicht nur aufgrund eines umfassenden Energie-Angebots bei bestmöglichen Marktpreisen, sondern auch durch eine hohe Versorgungssicherheit. Ohne Automatisierung ist ein erfolgreicher Energiehandel somit zukünftig nicht mehr möglich.

Um bei diesen Entwicklungen mitzuhalten sind fachmännische Experten im Front und Middle Office der Energiedienstleister für Positionen etwa im Risikomanagement, Marktanalyse, Portfoliomanagement, Quantitativen Analyse, Trading, Sales und Consulting ebenso vonnöten wie auch Energy-Spezialisten, die sich mit innovativen Lösungen für den Energie-Sektor auskennen und sie für die Unternehmen optimal nutzen können. Das branchenerfahrene Energy-Team der Brownian Motion GmbH betreut Sie als verlässlichen Partner bei der bestmöglichen Vermittlung von idealen Spezialisten in diesen Aufgabenkreisen.

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